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»Es passt wie die Faust aufs Auge.«

Sira Helfer ist 19 Jahre alt. Im September 2020 hat sie ein Duales Studium der Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Software-Engineering begonnen. Es gibt Praxisphasen im Unternehmen und Vorlesungszeiten an der Uni.

Wie kamst du zu Atruvia?
Zuerst habe ich überlegt, eine Ausbildung bei einer Bank zu machen, weil mich Banken schon als Kind fasziniert haben. Es sollte zukunftsorientiert sein. Innovatives Denken ist mir sehr wichtig. Und IT wird unsere Zukunft bestimmen. In der Schule habe ich mich mit Industrie 4.0 und Digitalisierung beschäftigt. Außerdem sind Bekannte von mir hier bei Atruvia tätig. Was sie mir über ihre Arbeit erzählt haben, klang sehr interessant. Ein weiterer Punkt war, dass das Unternehmen ein mehrfach ausgezeichneter best-place-to-learn-Betrieb ist. Deshalb habe ich mich hier beworben und kann nun beides verbinden: mein Interesse an Banken und an IT. Das passt wie die Faust aufs Auge.

Wie sind die Präsenzzeiten an der Uni und im Unternehmen geregelt?
Das sind Blöcke. Die Theorieblöcke dauern meistens drei Monate und werden mit Klausuren abgeschlossen. Danach gehen wir in die Praxisphase. Ich bin jetzt in der zweiten. In der ersten war ich im Accountmanagement eingesetzt. Das war Anfang des Jahres. In der ersten Woche gab es ein on-boarding. Jetzt bin ich im Innovation Hub und schreibe meine Projektarbeit über Erfolgsbewertung.

Was hat dich bisher besonders beeindruckt?
Es gibt einen sehr lockeren und offenen Umgang auf Augenhöhe. Auch wenn ich quasi noch zu den „Kleinen“ im Unternehmen gehöre. Es ist sehr familiär, alle unterstützen sich gegenseitig. Ich habe mich bisher nie allein gefühlt, sondern immer sehr gut aufgehoben und betreut. Für uns Auszubildende gibt es auch spezielle Kurse. Ich habe für meinen Studiengang bereits einen besucht. Von Kommilitonen habe ich nicht gehört, dass sie solche speziellen Kursangebote haben wie wir. Und fortgebildet werden. Wir haben einfach vielfältige Angebote.

Du gehörst zu den jüngsten Mitarbeitenden. Spielt Alter eine Rolle?
Die älteren Mitarbeiter*innen haben natürlich viel Erfahrung, von denen wir als Junge auch lernen müssen oder können. Ansonsten spielt das Alter keine Rolle.

Auf einmal duzen sich viele im Unternehmen. Wie findest du das?
In der Hochschule muss ich die Professoren natürlich siezen. Deshalb war es schon eine Umstellung für mich. Wenn ich im Unternehmen Mitarbeiter anschreibe, zu denen ich noch nie Kontakt hatte, beginne ich erst einmal mit dem „Sie“. Aber dann kommt zurück: gerne „du“. Es liegt vermutlich an meinem Alter, dass ich da noch etwas zurückhaltender bin. Aber das Duzen gefällt mir. Es unterstützt noch einmal die Verbindung zwischen Alt und Jung. So gibt es keine Abgrenzungen.

Wo siehst du dich in 20 Jahren?
Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, aber noch keine Antwort gefunden. Mir sind Karrieremöglichkeiten aber sehr wichtig. Hier im Unternehmen kann ich in viele Bereiche reinschnuppern. Ich kann mir vorstellen, auch in 20 Jahren noch hier zu arbeiten.