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Zusammen arbeiten: Agiles Arbeiten: Schnellere und bessere Ergebnisse für unsere Kunden

Die Entwicklung von digitalen Produkten wird immer komplexer. Und sie erfordert nicht nur zeitgemäße Technologien, sondern auch neue Formen der Zusammenarbeit. Eine davon ist das „agile Arbeiten“. Doch was bedeutet das eigentlich und welche Vorteile bringt es?

Die Welt der Softwareentwicklung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert. Vor allem weil ein Großteil der Softwarelösungen heute vernetzt ist und online genutzt wird. Dadurch ergeben sich auf der einen Seite viele Vorteile für die Nutzer*innen, doch auch die Ansprüche an Verfügbarkeit, Datensicherheit und Funktionsvielfalt sind erheblich gestiegen. Eine klassische Top-down-Planung für Softwarelösungen ist somit in vielen Fällen nicht mehr zeitgemäß. Und deshalb braucht es agile Prozesse.

Alle Anforderungen permanent im Blick

Das Wort „agil“ ist dem lateinischen Adjektiv „agilis“ entlehnt, es steht für „gewandt“, „regsam“, „beweglich“ oder „eifrig“. Und das trifft die Sache sehr gut: Denn beim agilen Arbeiten wird nicht stur nach Vorschrift gearbeitet, sondern die Teams bleiben im Wortsinne beweglich: Sie arbeiten interdisziplinär, lernen aus Erfolgen ebenso wie aus Fehlern, sie überprüfen ihre Arbeitsergebnisse regelmäßig – und notfalls brechen sie einen Entwicklungsschritt auch einmal ab, wenn sie auf dem Holzweg sind.

In der Realität bedeutet das: Wann immer eine Softwarelösung entwickelt wird, ist von Anfang an eine Vielzahl von Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen beteiligt. Das schließt ganz explizit Vertreter*innen unserer Kunden mit ein. So sieht der Kunde die Lösung nicht erst, wenn sie fertig programmiert ist, sondern alle Beteiligten blicken regelmäßig auf Zwischenstände und können so stetig nachjustieren. Im Agilen wird dies als „iterativer Prozess“ bezeichnet.

Gemeinsam stark – und immer am Puls der Zeit

Im Rahmen unserer Omnikanalplattform beispielsweise arbeiten Entwicklung, IT-Betrieb und Produktmanagement von Atruvia eng mit den Banken und deren Kunden in gemischten, agilen Teams zusammen.

Diese agilen Teams stellen in regelmäßig stattfindenden PI-Plannings (Program Increment Planning) ihre bisherigen Ergebnisse vor. Sie beschreiben, was gut war und was nicht – und besprechen im Anschluss die weiteren Schritte. So haben alle ein gemeinsames Verständnis von Zweck und Ziel des Projekts und können ihre Arbeit schnell und pragmatisch fortsetzen.

Neue Lösungen werden neben den halbjährlichen Releases auch als sogenannte Minimal Viable Products (MVP) in enger getakteten und kleineren Paketen, den monatlichen „Publications“, ausgeliefert. Der Begriff MVP stammt aus der Start-up-Welt und bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „minimal überlebensfähiges Produkt“. Die Idee dahinter: Statt hinter verschlossenen Türen an einer ersten Version zu arbeiten, entwickelt man früh Prototypen, die bereits erste Funktionen und echten Nutzen demonstrieren. So können Anwender*innen das Funktionsprinzip laufend testen und verbessern. Mit jeder Iteration nähert man sich dann dem Endprodukt und sammelt unterwegs schon wichtiges Feedback.

Das verkürzt die Entwicklungszyklen und reduziert das Risiko, am Markt vorbei zu entwickeln. Denn das MVP ist bereits von Anwender*innen erprobt und auf Basis deren Feedbacks nachgebessert und finalisiert.

So liegen die Vorteile klar auf der Hand: Die Beteiligungsprozesse stellen sicher, dass alle Anforderungen an die Software berücksichtigt werden – und die regelmäßigen Iterationen sorgen für höchstmögliche Produktqualität. Am Ende sind wir mit agilem Arbeiten nicht nur schneller, sondern wir können auch ein höherwertiges Produkt zum Wohle unserer Kunden anbieten.


Agiles Arbeiten bedeutet für uns: Wir stellen uns ständig die Frage, ob wir auf dem richtigen Weg sind. So können wir nicht nur frühzeitig Fehlerquellen identifizieren, wir haben am Ende auch ein Produkt, das allen aktuellen Anforderungen genügt und technisch auf der Höhe der Zeit ist.
Entwickler von Atruvia