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Zentral gesteuert, dezentral bewegt

Atruvia setzt bei Nachhaltigkeit auf das Hub & Spoke-Modell

Nachhaltigkeit ist kein Thema, das sich in einer Abteilung allein lösen lässt. Als Querschnittsthema durchzieht es das gesamte Unternehmen – von der IT-Infrastruktur über den Personalbereich bis hin zum Gebäudemanagement. Hinzu kommt die wachsende regulatorische Komplexität: ob CSRD, EU-Taxonomie oder Energieeffizienzgesetz. Um dieser Vielschichtigkeit gerecht zu werden, hat Atruvia das Hub & Spoke-Modell implementiert – eine Struktur, die zentrale Steuerung mit dezentraler Umsetzungskraft verbindet.

Zielsetzung der Maßnahmen ist ein übergreifendes Steuerungskonzept, das sowohl Übersicht als auch Umsetzungskraft garantiert. Denn die Anforderungen an Unternehmen wie Atruvia steigen stetig: zum Beispiel durch die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die EU-Taxonomie oder auch nationale Vorgaben wie das Energieeffizienzgesetz.

Die Architektur: Ein Hub, viele Spokes

Abgeleitet ist das Prinzip des Hub & Spoke-Modells von einem Rad: Eine Nabe (der Hub) ist mit verschiedenen Speichen (den Spokes) verbunden. Auf Atruvia übertragen übernimmt der sogenannte Sustainability Hub die zentrale Rolle und behält die Aktivitäten der einzelnen Abteilungen bzw. der Spokes im Blick.

Der Hub ist als Expertenteam in der Unternehmensstrategie angesiedelt. Hier werden die Fäden zusammengeführt:

  • Strategische Steuerung: Festlegung unternehmensweiter Ziele und Standards.

  • Monitoring: Nachhalten der Fortschritte über ein zentrales KPI-Dashboard.

  • Goverance: Aufbau von Strukturen und Prozessen entsprechend politischer und gesetzlicher Vorgaben

Die Spokes sind die operativen Fachexpert*innen in den verschiedenen Geschäfts- und Servicefeldern von Atruvia. Sie übersetzen Nachhaltigkeit in die Praxis. Ob im Gebäudemanagement, im Fuhrpark, im Personalbereich oder in der IT-Infrastruktur – die Verantwortung für die Umsetzung liegt dort, wo das Fachwissen sitzt. So bringen wir Nachhaltigkeit bei Atruvia in Wirkung.

Effiziente Infrastruktur für nachhaltigere Rechenzentren

Ein konkretes Beispiel für dieses Zusammenspiel zeigt sich in der IT-Infrastruktur von Atruvia. Als Digitalisierungspartner der genossenschaftlichen FinanzGruppe betreibt Atruvia eigene Rechenzentren. Der Sustainability Hub erarbeitet in Abstimmung mit den Fachbereichen in diesem Zug die übergeordneten Ziele– und der entsprechende Spoke kümmert sich um die technische Umsetzung.

Durch intelligentes Kapazitätsmanagement und Tools zur Ressourcenoptimierung wird der Energieverbrauch gesenkt. Gleichzeitig erfüllt Atruvia so die Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes.

Die ökonomische Perspektive

Nachhaltigkeit wird bei Atruvia über den ESG-Dreiklang (Environment, Social, Governance) hinausgedacht. Die Ergänzung um die Dimension Ökonomie unterstreicht unsere Überzeugung, dass verantwortungsvolles Handeln und wirtschaftlicher Erfolg untrennbar verbunden sind. Stabile Finanzen schaffen den nötigen Spielraum, um in ökologische Transformation und soziale Standards investieren zu können.

Nutzen für die genossenschaftliche FinanzGruppe

Das Hub-and-Spoke-Modell dient nicht nur der internen Optimierung, sondern strahlt direkt auf das Angebot für die Banken aus. Die Erkenntnisse aus der zentralen Steuerung fließen in die Entwicklung nachhaltiger IT-Lösungen ein:

  1. Regulatorische Sicherheit: Tools wie agree21Finanzen-CSRD unterstützen Banken dabei, Berichtspflichten effizient zu erfüllen.

  1. Transparenz durch Daten:Der ESG-Datenhaushalt ermöglicht es, Klimatransparenz im Portfolio zu schaffen – etwa durch automatisierte Rechner für finanzierte Emissionen.

  1. Zukunftssicherung: Durch die dezentrale Expertise in den Spokes entstehen praxisnahe Lösungen, die Banken helfen, neue Märkte und Kunden zu erschließen.

Fazit: Struktur als Erfolgsfaktor

Ein Unternehmen ist nicht von heute auf morgen nachhaltig – schon gar nicht, wenn es mit 24/7-Betrieb dafür sorgt, einen Großteil des deutschen Zahlungsverkehrs abzuwickeln. Nachhaltigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Das Hub & Spoke-Modell schafft dafür den richtigen Rahmen – aber es entfaltet seine volle Wirkung nur dann, wenn alle Bereiche an einem Strang ziehen und auf gemeinsame Ziele hinarbeiten. Füreinander und miteinander. So wird aus einem langfristig angelegten Prozess echte Veränderung – und aus einem Unternehmen ein zukunftsfähiger und verantwortungsbewusster Partner für die genossenschaftliche FinanzGruppe.