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Häufig gestellte Fragen zum neuen Betriebsmodell

Sie fragen, wir antworten

Was ist das neue Betriebsmodell?

Das neue Betriebsmodell ist eine Top-Initiative des Externer LinkBundesweiten Strategieportfolios (BSP), das alle wesentlichen Initiativen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe mit strategischer Relevanz bündelt. Im Fokus des neuen Betriebsmodells steht für Kund*innen die Entwicklung von effizienteren, automatisierten und fallabschließenden Prozessen sowie Self-Service-Angeboten, die dazu geeignet sind, bis 2035 eine Bruttoergebniswirkung von 2,6 Mrd. Euro zu erzielen.

Welchen Nutzen hat das neue Betriebsmodell für die Banken?

Das neue Betriebsmodell hilft den Banken, den Herausforderungen der Gegenwart entgegenzutreten: Um dem erwarteten Personalrückgang von rund 30 Prozent bis 2030 zu begegnen, braucht es eine signifikante Effizienzsteigerung in den Banken. Automatisierte, fallabschließende interne Prozesse und Self Services unterstützen die Banken dabei, dieser Herausforderung zu begegnen. 80 Prozent der Verbraucher*innen nutzen Onlinebanking – die Erwartungen an hybride Kanäle werden weiter steigen. Gleichzeitig beschleunigen neue Technologien die Digitalisierung in einem nie dagewesenen Tempo und die regulatorische Komplexität, der sich Banken gegenübersehen, nimmt weiter zu. Das neue Betriebsmodell ist die Antwort der genossenschaftlichen FinanzGruppe auf all diese Herausforderungen und unterstützt die Banken dabei, zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was ist die Ambition hinter dem neuen Betriebsmodell?

Bis 2030 sollen effiziente, automatisierte und fallabschließende Prozesse und Self-Services bereitstehen, die geeignet sind, bis 2035 eine Bruttoergebniswirkung von 2,6 Mrd. Euro bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken zu erzielen.

Was ist der nBM-Check-up?

BVR und Atruvia haben insbesondere im zweiten Halbjahr 2024 einen Check-up durchgeführt. Dabei ging es darum, Transparenz über den Status quo des neuen Betriebsmodells herzustellen und konkrete Handlungsempfehlungen für den weiteren Transformationsweg abzuleiten. Darüber hinaus wurden Erfolg und Ambition des neuen Betriebsmodells konsistent für die gesamte genossenschaftliche FinanzGruppe definiert.

Wo stehen wir heute bei der Umsetzung des neuen Betriebsmodells?

Im Rahmen des Check-ups wurde der Status quo ermittelt. Dabei ergab sich folgendes Bild: Bis zu 35 Prozent der Ambition von 2,6 Mrd. Euro Ergebniswirkung (entspricht rund 0,9 Mrd. Euro) sind theoretisch bereits auf Grundlage der heute verfügbaren Prozesse und Lösungen erreichbar. Voraussetzung dafür ist, dass alle Banken sämtliche bereits nutzbaren Prozesse einsetzen und die Nutzungsquote im digitalen Banking bei allen Banken 65 Prozent beträgt. Rund 300 Prozesse sind bereits verfügbar.

Die Omnikanalplattform bildet als technische Basis ein solides Fundament für die neu entwickelten Prozesse. BankingWorkspace, App und OnlineBanking, die Business Services und die Gesamtbanksteuerungsplattform sowie M365 zahlen ebenfalls maßgeblich auf die Ziele des neuen Betriebsmodell ein.

Welche Lösungen können Banken heute schon nutzen?

Ungefähr 300 Prozesse aus der Externer LinkProzesslandkarte stehen bereits heute zur Verfügung. Insbesondere bei den kundenorientierten Prozessen wurde schon viel erreicht, bei den internen Prozessen hingegen gilt es, weiter aufzuholen.

Wann wird welcher Prozess umgesetzt?

Die Externer LinkStrategie- und Portfolioplattform (SPP) gibt einen Ausblick auf die Portfolioplanung von Atruvia bis ins Jahr 2028.

Wie können sich die Banken auf das neue Betriebsmodell vorbereiten?

BVR und Atruvia begleiten die Banken auf allen Schritten der Veränderung. Als Basis für eine ganzheitliche Transformation und um Synergien zu nutzen, können folgende Themen gleichermaßen innerhalb der Bank angegangen werden:

  1. Digitale Aktivierung von Kunden: Maßnahmen zur digitalen Aktivierung bei ihren Mitarbeitenden und Kunden anstoßen, z.B. digitales Banking im strategischen Zielbild verankern

  2. Einführung des BankingWorkspace und Befähigung der Mitarbeitenden: BankingWorkspace in Kombination mit der Aufgabenliste nutzen sowie die Schulung der Mitarbeitenden aktiv angehen

  3. Neuaufstellung der Marktbearbeitung: Ist-Prozesse und Kundensegmentierung prüfen und neue Kanäle für zukünftige Segmente sowie Zielsetzungen zur Vertriebssteuerung festlegen

  4. Bereinigung des Produktangebots und der Prozessorganisation (standardisieren und vereinfachen)

  5. Einführung Business Services und M365: ganzheitliche Unterstützungsleistungen zur Digitalisierung der internen Unternehmensprozesse sowie erste Business Services und weitere agree21M365-Anwendungen nutzen

Wer ist verantwortlich für das neue Betriebsmodell?

Das neue Betriebsmodell ist ein gemeinschaftliches Handlungsfeld der genossenschaftlichen FinanzGruppe unter Federführung von Atruvia. Damit das Ziel der Bruttoergebniswirkung von 2,6 Mrd. Euro bis 2035 erreicht werden kann, ist eine Transformation innerhalb der Banken notwendig.